
Debüt-CD "Corelli à la mode"
International gefeierte Weltersteinspielungen
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CD-Kritiken
Kurzfassung
Komplett (pdf 5.8 MB)
Stefan Temminghs Debüt-CD mit Weltersteinspielungen verzierter Fassungen des 18. Jhdts. zu Corellis Opus 5 (bei OehmsClassics) wurde von der internationalen Musikpresse mit Begeisterung aufgenommen.
Stefan Temmingh und seine Cembalistin Olga Watts besitzen sowohl den Mut als auch die Virtuosität, Corellis Sonaten in einer reich verzierten, revolutionären Fassung zu präsentieren, die selbst die größten Musiker des Barock in Erstaunen versetzt hätte.
Stefan Temmingh wird mit dem Stipendium für Neue Musik 2008 der Stadt München ausgezeichnet
Portrait Süddeutsche Zeitung (pdf 392 kB)
Auszug aus der Jurybegründung:
"Virtuos, mit großem musikalischem Gespür und Sachverstand widmet (St. Temmingh) sich dem Repertoire der Alten Musik ebenso ernsthaft wie der Literatur der Neuen und neuesten Musik. (..) Seine Kompetenz in der Neuen Musik möchte Stefan Temmingh erweitern, indem er namhaften Komponisten wie Bernhard Lang, Gordon Kampe und Nadir Vassena Kompositionsaufträge erteilt, deren für ihn geschriebene Werke mit ihnen erarbeitet und (..) als Uraufführung vorstellt. Daneben ist es sein Anliegen, ein weiteres Konzert mit Blockflöten-Klassikern des 20. und 21. Jahrhunderts (..) zu gestalten. Das Stipendium der Landeshauptstadt München soll Stefan Temmingh die Durchführung dieser beiden sehr anspruchsvollen Projekte ermöglichen."
Welturaufführung "Stainless Safari" von Helga Pogatschar
Mit einer Auftragskomposition der Münchner Komponistin Helga Pogatschar setzt Stefan Temmingh hörbar Akzente. Es war für ihn eine große Ehre, die Komplettfassung von "Stainless Safari" im Rahmen eines Konzertes mit dem renommierten Henschel Quartett am 6. März 2008 uraufzuführen.
Das Werk kombiniert Soloblockflöte mit elektronischer Zuspielung und spielt mit den heiteren und animalischen Seiten der Blockflöte. Von neun Instrumenten erklingen je zwei gleichzeitig zu verfremdeten Tier- und Naturlauten. Mit einer gehörigen Portion Humor durchlebt der Zuhörer eine „atemraubende“ Reise, nicht nur durch Stefan Temminghs afrikanische Heimat.
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Liebeskantaten mit Ensemble Raccanto –
Konzertprogramm und CD
Seit 2006 konzertiert und arbeitet Stefan Temmingh intensiv mit Ensemble Raccanto, bestehend aus Andreas Pehl (Countertenor) und Robert Schröter (Cembalo). Durch Spielfreude und Humor wird Alte Musik auf inspirierende Weise lebendig und dem Publikum unterhaltsam vermittelt. In hochbarocken Liebeskantaten für Countertenor, obligate Blockflöte und Continuo von Bononcini, Caldara, Händel, Hasse, Scarlatti, etc. kann die Blockflöte ihren Ruf als „Liebes“-Instrument in vollem Umfang unterstreichen.
Einige dieser Werke von Händel und Hasse (inklusive dreier Erstaufnahmen) sind auf der Debüt-CD von Raccanto "il Sassone" mit Stefan Temmingh als Gast im Dezember 2007 erschienen.
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Opernprojekt „Hänsel und Gretel“ –
Tollwood Festival München, Nov. - Dez. 2006
Das Opernprojekt des Tollwood-Winterfestivals war 2006 Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ in zeitgenössischer Orchestrierung für Volksinstrumente durch Helga Pogatschar. Die Blockflöte erhält in der Vertonung der Münchner Komponistin für 11 Musiker eine tragende Rolle.
In über 30 Vorstellungen im November/Dezember 2006 bot sich Opernfreunden die einzigartige Möglichkeit, einen „Klassiker“ in einem faszinierend neuen Klangbild zu erleben. Für Stefan Temmingh war es eine besondere Freude, sein Instrument in einem Werk der Romantik und in so unkonventioneller Besetzung zu spielen.
„Fynbos Calling“ – Alte afrikanische und Alte europäische Musik im Zusammenspiel von Schwarz und Weiss
In einem interkulturellen Projekt mit traditionell-schwarzafrikanischer und klassisch-europäischer Musik fördert Stefan Temmingh seit 2001 den Dialog der Bevölkerungsgruppen Südafrikas. Die gemeinsame CD „Fynbos Calling“ des deutsch-südafrikanischen Barockensembles Refugium mit der Dizu Kuduhorn Band aus Kapstadt wurde 2004 auf einer gefeierten Tournée auch dem Europäischen Publikum präsentiert.
In den Konzerten wird nicht nur Alte Musik beider Kulturkreise gegenüber gestellt: Die Aufführung neuer Kompositionen und gemeinsame Improvisationen vertiefen auf musikalischem Wege das Miteinander von Schwarz und Weiss.
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